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Motorräder

Motorräder waren schon von Jugend an meine Leidenschaft. Angefangen hat es mit einer KREIDLER-FLORETT, da war ich 16 Jahre alt.

Kreidler Florett
Honda XL 600 R
 

Kawasaki 1000 Z1-R

Nach meiner Seefahrtszeit wollte ich nun endlich ein dickes Motorrad mit "Qualm" haben. Am 07.04.1978 kaufte ich die erste Maschine, eine KAWASAKI 1000 Z1-R. Leistung: 90 PS, Höchstgeschwindigkeit: 215 km/h. Nach einem Jahr habe ich die Kawa jedoch wieder verkauft. Sie war zu langweilig, diese vierzylindrigen Geisha-Mopeds haben keinen Charakter.

Kawasaki 1000 Z1-R
 

HONDA XL 500 S

Dann fuhr ich von 1979 bis 1983 eine ENDURO HONDA-XL 500 S mit 27 PS. Mit dieser Enduro habe ich im Gelände richtig Spaß gehabt und nebenbei sehr gute Motorradbeherrschung in extremen Situationen gelernt.  

HONDA XL 600 R

Im Juni 1983 wurde die XL 500 S gegen eine Neue HONDA XL 600 R Enduro mit 43 PS getauscht, die ich 9 Jahre bis 1992 mit viel Spaß fuhr. Irgendwann war genug mit ENDURO-Fahren, immer mehr Gelände wie z.B. das Bundeswehr-Panzer-Gelände " Große-Höhe" in Ganderkesee wurden gesperrt, Wege und Wälder konnten nicht mehr befahren werden, Förster drohten mit Anzeige. Ich wollte nun wieder ein richtiges Sraßenmotorrad haben.

DUCATI 900 SS

Im Januar 1992 kaufte ich für 18546,- DM bei Ducati-Kämna eine neue DUCATI-900 SS, die ich dann fünf Jahre fuhr. Ducati , italienischer Traum und Albtraum zugleich. Super Fahrwerk, tolle Optik, kraftvoller luftgekühlter V2-Vergaser-Motor mit 73 PS, mit Supersound, jedoch der Motor ständig kaputt. In den 5 Jahren lag der Motor im Schnitt 3x pro Jahr zerlegt auf der Werkbank. Es traten folgende größere Schäden auf: 3x Motorgehäuse geplatzt, 5x Kolbenringe stehender Zylinder gebrochen mit Zylinderfolgeschaden, 1x Kolbenbolzen gebrochen, 1x Kolbenhemd abgerissen, 2x Lagerschaden Getriebewelle, 1x 3 von 4 Ventil-Federn gebrochen, 1x Kupplungsscheibe gebrochen, 1x Riss im Rahmen am Lenkkopf.

Damit meine Ducati auf der Rennstrecke auch vorne mit dabei sein konnte, mußten erhebliche  Tuningmaßnahmen durchgeführt werden, die eine Maximalleistung von 95 PS erbrachten ( siehe Tuningliste ). Alle techn. Änderungen habe ich beim TÜV-N eintragen lassen, der KFZ-Schein hatte drei Seiten Anhänge. Nach 5-Jahren Spaß und Frust verkaufte ich 1997 die Ducati für 17500,- DM, was quasi die Tuningkosten deckte.

Tuningliste Ducati 900 SS (Achtung: Preise noch in DM)

Suzuki TL 1000 S

Nach dem Dilemma mit der Ducati sollte nun ein Sportmotorrad her, was leistungsstark, schön, standfest und ohne zusätzliches Tuning rennstreckentauglich war.

TL 1000 S, wassergekühlter  2-Zyl-90°-V-Einspritz-Motor, 125 PS, 268 km/h schnell, das war die Lösung. Für 15469,-DM kaufte ich 1993 beim Fahrzeughaus Radtke  eine neue TL 1000 S. Dieses Spaß- Motorrad hat mich bis heute nicht enttäuscht und mir von allen Motorrädern die meiste Freude bereitet. Der Motor hat richtig Qualm, ist drehfreudig bis in den Begrenzer. Das Fahrwerk ist nach Ersatz des Drehflügeldämpfers durch einen Öhlins-Dämpfer und Gabelüberarbeitung durch Benny Wilbers mit titannitrierten Gleitrohren und Technoflex-Gabelfedern richtig gut. Desweiteren hat die TL eine schöne,  52-er-Shark-F1-21-Streetfighter-Auspuffanlage mit tangentialen Krümmern sowie an der Vorderradbremse Stahlflex-Bremsleitungen für besseren Brems-Druckpunkt. Alle technischen Änderungen sind eingetragen.

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Ein paar Wheelies mit der TL1000

Motorradclub Rodenkirchen

Als Motorradfahrer in der Wesermarsch machte es Sinn, sich mit Gleichgesinnten in einem Motorradclub zu treffen, gemeinsame Fahrten zu machen und Motorradveranstaltungen zu besuchen. Daher war ich  von 1992 bis 2006 im Motorradclub Rodenkirchen, der seinerzeit ca. 40 Mitglieder zählte.

Renntrainings, Sprintrennen

Auf öffentlichen Staßen ist das bewegen eines Sportmotorades im Grenzbereich zu gefährlich. Daher buchte ich erstmalig im Mai 1993 ein "Freies-Motorrad-Training" beim Weltmeister Toni Mang auf der Motorradrennstrecke in Assen/Holland um das Potential meiner Ducati, später der Suzuki auszulooten. Diese Renntrainings gingen meistens über 3 Tage und brachten erhebliche Verbesserungen in der Fahrpraxis, besonders im Grenzbereich beim Bremsen sowie Kurvenfahren. Diese Rennstrecken-Trainings  (wurden nach spätestens der 3. Runde zu Rennen) machten unglaublichen Spaß, sei denn, es kam dabei zum Sturz, was mir dreimal in 10 Jahren passierte, jedoch ohne Knochenbrüche ausging. Einige dieser Renntrainings habe ich bei den Veranstaltern Racing-Team-Nord, Speer-Racing, Motorsport Henk de Vries, Action-Bike, Desmo-Corse, Klever-Motorrad-Club und MO-Twins Only besucht. Dabei war ich auf folgenden Rennstrecken: Assen (Holland), Oschersleben, Brünn (Tschechien), Sachsenring, Zandvoort (Holland) und Poznan (Posen in Polen).

Ein paar ausgewählte Bilder zu den verschiedenen Rennen sind in dieser Gallerie zu sehen.